Was hat es mit Kirchehoch2 und dem Logo auf sich?

Kirchehoch2 geht auf das Jahr 2006 zurück. Anfangs gab es jedoch weder einen Namen noch ein Logo für das gemeinsame Unterfangen und die Ausgangsgruppe. Erst die Planung und Durchführung des Kongresses im Jahr 2013 brachte eine Notwendigkeit mit sich. Die prägenden Erfahrungen der gemeinsamen Suche nach einer Kirche der Zukunft und der Wunsch nach einer Austauschfläche, um diese Träume und Ideen auszutauschen, führte zum Namen "Kirchehoch2".

Seit dem Kongress 2013 wurde Kirchehoch2 mit dem Kleckslogo identifiziert: dynamisch, fluide, ohne Anfang und Ende und so divers, dass in jedem Klecks unzählige weitere stecken. In den darauffolgenden Jahren wurde Kirchehoch2 zur Impulsgeberin für neue Wege der Kirchenentwicklung. Im Jahr 2018 wurde es Zeit für ein neues Logo. Aus dem Klecks wurde die Quadratur des Kreises.

„Die Quadratur des Kreises gehört zu den populärsten Problemen der Mathematik. Jahrhundertelang suchten neben Mathematikern auch immer wieder Laien vergeblich nach einer Lösung. Der Begriff „Quadratur des Kreises ist so in vielen Sprachen zu einer Metapher für eine unlösbare Aufgabe geworden.“

Das kennen wir auch von unserer Arbeit. Kirchehoch2 geht es nicht in erster Linie um Lösungen, sondern darum fragend zu bleiben. Auf der Suche zu sein. Annährungen zu finden. Leidenschaftlich im Austausch zu bleiben. Unterschiedlichste Formen einzubeziehen. Zu verzweifeln und voller Hoffnung zu sein. Zu experimentieren, zu forschen und zu meditieren – auf eine höhere Eingebung zu hoffen.

„Beschränkt man die Konstruktionsmittel auf Lineal und Zirkel, so ist die Aufgabe aufgrund der Transzendenz von pi unlösbar. Das konnte im Jahr 1882 vom deutschen Mathematiker Ferdinand von Lindemann bewiesen werden“.

Kurz: Wissenschaft trifft Transzendenz.
Oder: Hirn trifft Herz.