Ein Spürhund der Zukunft?

IMPULSE – 9. März 2014

Im Februar hat sich unser Team für ein paar Monate erweitert: Wir dürfen wieder mit einem Praktikanten zusammenarbeiten und sein Name ist Mathias Albracht. Ich habe ihn gebeten mir ein paar Fragen zu beantworten und wer genau hinsieht kann schon ein bisschen in der Zukunft lesen.

Schön, dass du mit an Bord bist, Mathias! Danke für deine Antworten! Ich freu mich auf die Zusammenarbeit, deine Fragen und auf das, was wir von dir lernen dürfen! 

 

Woher kommst du, was machst du?

Auf meinen Job bezogen komme ich von vielen Orten. Geboren bin ich 1989 in Marsberg im Sauerland, studiert habe ich in Paderborn und in Uppsala und zwar Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften.

Zurzeit bereite ich mich studientechnisch auf meine Abschlussprüfungen an der THF Paderborn vor und ich freue mich, daneben ein Praktikum im Fachbereich der Missionarischen Seelsorge im Bistum Hildesheim absolvieren zu dürfen, durch welches ich jetzt zum Team von Kirchehoch2 stoße.

 

Was ist für dich Kirchehoch2?

Neue Formen finden, Gottes Sendung jeden Tag neu zu leben und erleben!

Kirchehoch2 erlebe ich als einen erfrischen lebendigen Counterpart zu meinem Studium. Ich erlebe Kirchehoch2 als einen Ort, an dem Kirche mitten im pulsierenden Leben unserer Zeit neu gedacht wird, wo sich neue Orte auftun und Räume frei werden, den Menschen zu ihrer Entfaltung und ihrer Sehnsucht auf Gott hin zu dienen.

 

Woran wirst du arbeiten und was willst du dabei lernen?

Der meiste Arbeitsaufwand wird wohl auch bei mir dem Kaffeekochen gewidmet sein.

Nein. Tatsächlich wird es in der kommenden Zeit meine Aufgabe sein gemeinsam mit dem Team eine Exposure-Tour nach Skandinavien zu planen. So eine Exposure Tour hat es bereits im Vorfeld des großen Kongresses im letzten Jahr gegeben, allerdings nach England. Ich hoffe, in Skandinavien weitere frische Impulse und Expressions aufspüren zu können, die die Arbeit von Kirchehoch2 noch weiter beflügeln können.

 

Wo siehst du die Zukunft von Kirche…?

Natürlich in meiner Kristallkugel. ☺

Aus meiner katholischen Perspektive, die ich mitbringe, sehe ich die Kirche immer noch in einem großen Erneuerungs- und Formungsprozess, der seinen deutlichsten Beginn wohl mit dem großen Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren gefunden hat. Wie die Geschichte ausgeht kann ich nicht sagen, wohl aber, dass wir die Chance haben sie immer wieder durch unser Engagement neu beginnen zu lassen.

 

… und was hat das mit deiner Zukunft zu tun?

Ich habe mich auf meinem bisherigen Werdegang bewusst dafür entschieden, den Weg der Kirche in die Zukunft auch meinen Weg werden zu lassen. Ich fühle mich als ein Teil von Kirche, mit aller Freude und allem Ärger der manchmal dazu gehört. Ich hoffe, bei Kirche² noch einmal aus neuer Perspektive zu lernen, was es bedeutet sich optimistisch und mit großer Begeisterung senden zu lassen und dazu beizutragen, dass die Kirche auch morgen noch ein Gesicht in unserer Gesellschaft hat, für uns alle und mitten in unseren Lebenswelten, die wir auf Gott hin mit Gutem erfüllen wollen.

 

Maria Herrmann

Zurück zu den Impulsen

Das könnte dir auch gefallen: